Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres 2009:

 

19. November 2009

Leon Gurvitch 

Jazz Project

Leon Gurvitch (piano) / Vladimir Karparov (saxophone) /

Omar Rodriguez Calvo (double bass) / Dimitris Christides (drums)

 

„Eine Musikalität, die mühelos die verschiedenen, auch folkloristischen Formen miteinander verbindet. Das findet den Beifall eines Publikums, das sich von dem Temperament der jungen Musiker begeistert zeigt." RHEINISCHE POST

 

 

 

Nach seinem fulminanten Konzert im März gastiert das Leon Gurvitch Jazz Project ein zweites Mal in diesem Jahr in der Hauptkirche St. Trinitatis Altona.

Leon Gurvitch, Pianist, Komponist, Arrangeur und Autor von mehr als 300 Kompositionen, lebt in Hamburg und hat mit seinem im Jahre 2000 gegründeten Leon Gurvitch Jazz Project ein Ensemble gefunden, mit dem er seine Vorstellung einer Verbindung von europäischem Jazz und einer stilübergreifenden Weltmusik ideal umsetzen kann. In seinen Kompositionen und Arrangements kombiniert Leon Gurvitch modernen Jazz mit Klezmer-Elementen und folkloristischen Klängen aus dem Balkan und Russland, sowie Akzenten aus Lateinamerika und dem Orient. Mit seinem Programm „Klezmer meets Jazz“ war das Leon Gurvitch Jazz Project mehrmals auf Tournee in Deutschland. 

Die strahlende Musikalität und unverbrauchte Spielfreude des Ensembles reißt das Publikum immer wieder zu spontanem Beifall und Begeisterung hin. Bei den Hamburger Jazztagen 2008 trat die Band u.a. mit dem New Yorker Trompeter Frank London (KLEZMATICS) auf und wurde in der Fabrik begeistert gefeiert.

 

(Leon Gurvitch mit Giora Feidman)

Bandleader Leon Gurvitch komponierte u.a. 2001 die Filmmusik zu einem Film des Oscar-Gewinners und Hollywoodproduzenten Menahem Golan ("Death Game"). Außerdem arbeitete er bereits mit namhaften Musikern wie dem russischen Saxophonisten Vladimir Chekasin und dem amerikanischen Trompeter Paul Brody sowie dem Theaterregisseur Peter Zadek zusammen.

 

Ort: Hauptkirche St. Trinitatis Altona

Kirchenstraße 40, S-Bahn Königstraße + Reeperbahn

Beginn: 20.00 Uhr (Einlaß 19.00 Uhr)

Eintritt: 12,00 € / ermäßigt 5,00 €  

 

 

5. November 2009

ANAT FORT DUO

feat. GABRIEL COBURGER

Anat Fort (piano) / Roland Schneider (drums) / Gabriel Coburger (sax)

„Die Musik der israelischen Pianistin Anat Fort wirkt wie ein Mobile aus Tönen. 

Sie ist ein ausgeklügeltes und zugleich wie absichtsloses Spiel mit Balance und Proportionen, sie schwebt im Raum und hat doch Gewicht.“ DIE ZEIT

„Anat Fort fasziniert durch ihre ambivalenten Texturen, die sie sowohl kraftvoll und dominant als auch filigran und schlicht zu platzieren weiß.“ ARTE

                      

Nach ihrem großartigem Konzert am 19. Februar gastiert die israelische Pianistin Anat Fort ein zweites Mal in der Hauptkirche St. Trinitatis Altona, dieses Mal begleitet vom Schlagzeuger Roland Schneider und dem Hamburger Jazzpreisträger Gabriel Coburger.

Wenn derzeit von Piano-Trios die Rede ist, ist der Name Anat Fort nicht mehr wegzudenken. Die israelische Pianistin hat sich in den letzten Jahren mit ihrem einzigartigen Gespür für Melodie und Improvisation in sensiblem Zusammenspiel mit ihren Mitmusikern einen Ruf weit über New York hinaus erspielt. Mit ihrem im letzten Jahr bei ECM erschienenen Album "A Long Story" – auf dem sie als Leaderin unter anderem mit Paul Motian und Perry Robinson spielt – hat sie international für großes Aufsehen gesorgt und wurde erfolgreich von der Presse und vom Publikum gefeiert. 

Ihre Stücke gewähren ihren Mitspielern reichlich solistischen Spielraum; noch wichtiger: sie experimentieren analytisch mit verschiedenen Modellen musikalischer Interaktion im Ensemble. Die elegant geschnitzten Stücke ebnen mit ihren unverhohlen melodischen Konturen den Weg für abenteuerliche Improvisationen aller Beteiligten. 

Begleitet wird Anat Fort in der St. Trinitatis Kirche von Roland Schneider, einem sensiblen und hochkreativen Drummer, mit dem sie bereits während ihrer Studienzeit in den frühen 1990er Jahren zusammenarbeitete. 

Ergänzt wird das Duo von Gabriel Coburger. Der Träger des Hamburger Jazzpreises ist bekannt als Saxophonist von größter Intensität und brennender Ausdruckskraft, außerordentlicher Musikalität und stilistischer Versiertheit. Sein sich aus tiefster Seele entfaltendes Spiel bleibt stets erkennbar durch den einzigartigen persönlichen Ton, in ruhigen Balladen ebenso wie in rasenden Freejazz-Kaskaden oder hymnischen Passagen.

Die Begegnung dieser drei Musiker im Kirchraum der lichtdurchfluteten Hauptkirche St. Trinitatis Altona

verspricht ein besonderes Erlebnis großer zeitgenössischer Jazz- und Kirchenmusik zu werden.

Ort: Hauptkirche St. Trinitatis Altona

Kirchenstraße 40, S-Bahn Königstraße + Reeperbahn

Beginn: 20.00 Uhr (Einlaß 19.00 Uhr)

Eintritt: 12,00 € / ermäßigt 5,00 €

 

 

 

30. September 2009

Claus Bantzer (Sax)  und

Gabriel Coburger (Org, Piano):

 

Live in der St. Petri Kirche Altona

  Konzert im Rahmen der Hamburger Jazztage

(www.hamburgerjazztage.de)

 

Als der Hamburger Ausnahmesaxofonist Gabriel Coburger, Preisträger des Hamburger Jazzpreises 2007, zum ersten Mal den ehemaligen Kirchenmusikdirektor Claus Bantzer von St. Johannis am Turmweg traf, war der Weg zueinander längst offen. Da hatte Bantzer bereits in Konzerten und Aufnahmen mit Nils Landgren oder auch Michael Naura den Weg zum Jazz gesucht. Gängige Vorbilder für freie Improvisations-Duette von Saxofon und Kirchenorgel sind allerdings immer noch rar.

In der besonderen Atmosphäre der St. Petri Kirche finden die beiden
Meister einen würdigen Rahmen.

Herzliche Einladung zu diesem großen Ereignis der Kirchen- und Jazzmusik !

 

Die Kulturdialoge - Kirche in Altona sind in diesem Jahr erstmalig als Veranstalter Kooperationspartner der Hamburger Jazztage.

 Ausführliche Informationen über die Hamburger Jazztage und ihr begeisterndes reichhaltiges Programm finden Sie unter: www.hamburgerjazztage.de .

 Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und sehen darin eine besondere Anerkennung der im Rahmen unserer Konzertreihe "Transformative Musik" geleisteten Arbeit.

 Was die Hamburger Jazztage und die Kulturdialoge sehr wesentlich verbindet, ist das engagierte Eintreten für außergewöhnliche zeitgenössische Musik und für Musiker von höchstem Niveau und großer Intensität.

 

Ort: St. Petri Kirche Altona, Schillerstraße 24 (S-Bahn Königstraße),

Beginn: 20.00 Uhr (Einlaß 19.00 Uhr)

Eintritt: 12,00 €, ermäßigt 5,00 €.

 

 

 

24. + 26. September 2009

Richie Beirach  / Detlev Beier-Duo:

Contemporary Jazz

in der Hauptkirche St. Trinitatis Altona

- 2 Konzertabende und ein Workshop -

 

Richie Beirach: Klavier | Detlev Beier: Kontrabaß

 

 

 

 

Donnerstag, 24.September, 20.00 Uhr

„ C/Klassics“

Ein Abend mit Jazz-Classics und abendländischer Klassik, in virtuoser Interpretation und gehaltenen Improvisationen.

 

Samstag, 26. September, 15.00 – 17.00 Uhr

„ Working on Jazz“

Ein kulturdialogisches Werkstattgespräch über Jazz, Kunst und Spiritualität, Moderation: Pastor Bernd Nielsen.

 

Samstag, 26. September, 20.00 Uhr

„ Improvisations“

Ein Abend mit Eigenkompositionen, Klangexplorationen und freien Improvisationen.

 

Der New Yorker Pianist Richie Beirach, Jahrgang 1947, gilt als einer der besten seines Faches, in allen Jazzstilen versiert 

und dazu mit einem Faible für osteuropäische Folklore und abendländische klassische Musik ausgestattet.

 

Er hat sowohl mit den „alten Hasen“ wie Stan Getz und Lee Konitz gearbeitet als auch in seiner langjährigen Zusammenarbeit mit David Liebman oder John Abercrombie Akzente in der modernen Klavierbehandlung setzen können.

 

Ein eigenständiger Komponist und Klangerweiterer, der sich auf die Tradition versteht 

und durch seine Unberechenbarkeit eine knisternde Spannung aufzubauen weiß. 

Wie kaum ein anderer vermischt er die Tonsprache der klassischen Moderne mit dem Jazz.

 

Als Partner zum Musizieren hat sich der Amerikaner den Hamburger Ausnahme-Bassisten Detlev Beier an die Seite gestellt.

 

 

Ort aller Veranstaltungen: Hauptkirche St. Trinitatis Altona

Kirchenstraße 40, S-Bahn Königstraße + Reeperbahn

Eintritt pro Konzertabend: 12,00 € / ermäßigt 5,00 €

Eintritt Workshop: 10,00 € / ermäßigt 5,00 €,

bei Buchung eines der Konzertabende frei !

 

 

27. bis 30. August 2009 

 

 

Premiere am Donnerstag, 27. August 2009, 20.00 Uhr  

weitere Aufführungen am 28., 29. und 30. August, 20.00 Uhr

in der St. Johanniskirche

Max-Brauer-Allee

Eintritt: 10,00 € | 5,00 €

 

 

 

 

2. September 2009 

in der FABRIK 

 Jean-Paul Bourelly's THREE  KINGS

Konzert in Kooperation mit den Kulturdialogen

 

Es ist nunmehr das zweite Mal in diesem Jahr

nach dem fulminanten Auftritt auf der altonale,

daß der Ausnahmemusiker Jean-Paul Bourelly

mit seinem Powertrio 3 Kings in Hamburg gastiert.

 

Auch das kommende Konzert verspricht,

ein höchst beeindruckendes Ereignis

der zeitgenössischen Jazz-, Rock-, Blues- und Fusionmusik zu werden.

Konzert am Mittwoch, 02. September 2009, 21.00 Uhr

in der Fabrik, Barnerstraße 36

Eintritt: VvK 17,00 € | AK 20,00 € 

 

20. Juni 2009 

"Black Atlantic Grooves"

 Jean-Paul Bourelly's THREE  KINGS

Konzert auf der "Bühne der Kulturen" der altonale,

Bei der Reitbahn, Beginn 21.30 Uhr

Mit „Black Atlantic Grooves" ist der Auftritt des Ausnahmegitarristen Jean-Paul Bourelly und seines Powertrios am Samstag, 20. Juni, auf der "Bühne der Kulturen" der altonale überschrieben. Was dabei zur Aufführung gelangt, ist eine von großer Energie, Virtuosität und Kreativität geprägte Musik, die das Beste der Grooves afro-amerikanischer Musik, diesseits und jenseits des Atlantiks, vereint.

Bourelly, Jahrgang 1960, stammt aus Chicago, spielte in den 80er und 90er Jahren mit Schwerpunkt in New York mit allem, was in der Jazzszene Rang und Namen hat, u.a. mit Elvin Jones, Pharoah Sanders, Steve Coleman, Archie Shepp, Cassandra Wilson und Miles Davis. 

Seit 1992 hat Bourelly einen zweiten Lebensmittelpunkt in Berlin. Dort leistet er im „Haus der Kulturen" engagierte Kulturarbeit im Rahmen von Projekten („Backroom", „Congo Square"), die Musiker Afrikas, der beiden Amerikas und der ganzen Welt zu höchst beeindruckenden Konzert-Sessions zusammenführen. 

„Black Atlantic sind alle Bewegungen und Einflüsse, die ihren Ursprung in Afrika haben und sich beiderseits des Atlantiks entfalten: Nordbrasilien und die Amerikas haben mit ihrer Kolonialgeschichte dazu beigetragen, neue Formen von Musik, Kunst, Literatur, Kommunikation zu entwickeln. Schließlich kommen nun die modernen Manifestationen dieser Geschichte hinzu: London, Paris, natürlich New York City ... Berlin ... ", sagt Bourelly. 

Das Konzert findet in dankenswerter Kooperation mit der altonale statt. Die Kulturdialoge begreifen sich in der Tradition der Altonaer Toleranzkultur und bringen im Altonaer Kontext – in Kirchen und an anderen Orten – Veranstaltungen auf den Weg, die Künstlern mit einem besonderen Anliegen und besonderer Intensität Raum geben. Dies geschieht musikalisch - unplugged oder elektrisch - im Rahmen der Konzertreihe „Transformative Musik".

 

 

 

  25. Juni 2009 

„Kirche, Kirche!“

 

Ein Konzert im Rahmen der Reihe „Transformative Musik“

der Kulturdialoge – Kirche in Altona

 

Der Schauspieler, Sänger und Schlagzeuger Christian von Richthofen, weltbekannt durch sein Konzertprojekt „Auto, Auto!“, bei dem er musikalisch und rhythmusverliebt Pkws bearbeitet und zerlegt, wird am Donnerstag, 25. Juni, ein weiteres Performance-Konzert in der Hauptkirche St. Trinitatis Altona geben unter dem Titel „Kirche, Kirche!“.

Zerlegt wird die Kirche dabei nicht, aber als Instrument gespielt.

 

Es ist nunmehr das fünfte Mal, daß von Richthofen den Klangräumen dieser Kirche begegnet. Wie schon beim letzten Konzert am 23. April in diesem klangvollen und lichterfüllten Gotteshaus wird von Richthofen den Gitarristen Richard Schumacher als Partner der musikalischen Dialoge, die sich zwischen Kirchraum, Musikern und Zuhörenden entspinnen werden, an seiner Seite haben.

 

Wer das letzte Konzert erlebt hat, dem / der wird vielleicht noch in Erinnerung sein, wie sensibel die Musiker die Klangmöglichkeiten der Kirche ausgelotet haben. Was am kommenden Konzertabend passieren wird, wird wieder aus der Inspiration des Augenblicks entstehen, mit überraschenden Wendungen, erstaunlichen Spannungsbögen, plötzlich gefundenen Klangjuwelen, lebendig und einfühlsam, befreiend und zur Verwunderung bringend …

 

Die sich zum Konzert-Ende ergebenden Nachgespräche, etwa über Themen der Zeit und das Kreative erfundener und gefundener Musik, sind ein weiteres besonderes Merkmal dieser auf- und anregenden Abende.

 

 

 

 

28. Mai 2009

THE LOGICAL TURN  

Mischa Schumann Klaviertrio

ein Konzert im Rahmen der Reihe „Transformative Musik“

 der Kulturdialoge - Kirche in Altona

Mischa Schumans Inspiration kommt aus den verschiedensten Musiktraditionen. Und ganz entscheidend aus dem europäischen Jazz. „The logical turn“ nennt er sein neues Programm, weil hier sein „klassisches“ Jazz-Klaviertrio zeitgenössische Sounderweiterungen mit einbezieht. 

Ob eigene Komposition oder Bearbeitungen fremden Materials, das Resultat ist gewissermaßen ein nonkonformistischer Personalstil: vielschichtig, spannend, einzigartig. 

Zusammen mit seinen Triopartnern Pepe Berns (Bass) und Heinz Lichius (Schlagzeug) bewegt sich der Hamburger Pianist und Komponist souverän durch rhythmisch vertracktes und harmonisch anspruchsvolles Terrain, wobei das bestens eingespielte Trio immer wieder flächige Passagen der Ruhe erreicht, in denen tatsächlich Klang und Inspiration Regie führen. 

Auf der Suche nach seinem Sound, bewusst im Kontrast und gleichermaßen komponiert wie improvisiert, hat Mischa Schumann einen spannenden musikalischen Weg gefunden - folgen wir ihm.

 

 

Pressestimmen:

"Die drei Musiker kreisen um den den Jazz und greifen dabei mit Freude auf Erfahrungen zurück, die sie in Rock, Pop, Elektronik und Klassik gemacht haben. (...) Das klingt wohlüberlegt, subtil arrangiert und komplex strukturiert." (Sarah Seidel auf NDR Info/Jazz)

"The Logical Turn" :  CD der Woche im WDR, Köln (vorgestellt in der Sendereihe "Jazz twenty 5")

„Ist es möglich, als Piano-Bass-Drums-Trio seinen eigenen Stil zu finden? (Ja) ... Der Deutsche Mischa Schumann mischt dezente Loops in die Kompositionen für sein Trio. (Sie) zeigen sich aufgeschlossen gegenüber den Trends der Popmusik - und halten das uralte Piano-Trio nach wie vor für aktuell.“ (SPIEGEL ONLINE)

„Komplexe Strukturen und erdige Rhythmen wechseln sich ab mit transparenter Lyrik und Melodie. Elf der zwölf Titel auf der „The Logical Turn“ stammen von Mischa Schumann, gespielt werden sie von einem Trio, das sich blind versteht.“ (JAZZTHETIK)

 

 

05. Mai 2009:

Crystal

- Healing Music -

 

Ein Konzert im Rahmen der Reihe „Transformative Musik“

der Kulturdialoge – Kirche in Altona

 

 

Es gibt Stimmen, die durch ihren Gesang nahezu unwiderstehlich das Herz berühren. Dieser Satz trifft ganz gewiß auf die südafrikanische Sängerin Crystal Lehakwe Tlali zu. Schon im vergangenen Jahr konnten die Besucher und Zuhörer ihrer Konzerte diese tief bewegende Erfahrung machen, unter anderem am 5. September in der FABRIK, im Rahmen des Alafia-Festivals 2008, oder einige Tage zuvor auf dem „Warm up“ im SCHLACHTHOF.

 

Die Art, wie Crystal Töne aussingt und zu immer noch tieferen, überraschenden musikalischen Schönheiten erblühen läßt, ist einmalig. „Afro Soul Gospel“ lautet die Formel, die nur annähernd ahnen läßt, worum es hier geht. Diese Musik läßt spüren, daß „Seele“ nicht nur ein Bild für etwas Unverstandenes ist, sondern eine große Realität, die sich zeigt und ausdrückt. Crystal singt aus ganzer Seele, und ihr Gesang hat für viele etwas, das heilsam wirkt, „Healing Music“…

 

Kongenial an ihrer Seite steht seit 2008 die „LEHAKWE BAND“, bestehend aus (in wechselnden Besetzungen) bis zu 10 hochkarätigen Hamburger Musikern unter der Leitung des Schlagzeugers Michael Pahlich.

 

„Crystal and the Lehakwe Band“ werden heute (29.04.) ein erstes großes Konzert in der Altonaer FABRIK geben und morgen (30.04.) auf der Open-Air-Bühne des großen „Elbfestes Wedel“ anläßlich der Fusion von 4 Kirchenkreisen zum Kirchenkreis „Hamburg West / Südholstein“ ab 19.30 Uhr auftreten.

 

Das Konzert am Dienstag, 05.05.2009, in der Hauptkirche St. Trinitatis Altona wird noch einmal etwas sehr Besonderes sein, in der konzentrierten Atmosphäre und wunderbaren Akustik einer lichtdurchfluteten Kirche. Die begleitende Band spielt und singt größtenteils unplugged, so daß die Stimme Crystals an diesem Konzertort auf besondere Weise zur Entfaltung kommen wird.

 

Zur Biografie: „Crystal Lehakwe Tlali (23) stammt aus Südafrika und begann mit drei Jahren zu singen. Während eines Gottesdienstes wurde sie von der bekannten South-African-Gospel-Sängerin Vicky Vilakazi entdeckt und wurde daraufhin 2002 Mitglied im Soweto Gospel Choir. Zwischen 2003 und 2006 tourte sie mit diesem Chor und begleitete internationale Künstler wie: Bono, Beyonce, Peter Gabriel, Youssou N’Dour um nur einige zu nennen. 2007 schloss sie sich der Gruppe African Mamas an. Währenddessen startete sie ihre Solokarriere und arbeitet zur Zeit mit ihrem deutschen Produzenten an ihrem Debutalbum.“ (zitiert nach: www.alafia.de )

 

 

 

                                                                        

 

 

19. März 2009

Leon Gurvitch Jazz-Project

 Klezmer meets Jazz

ein Konzert im Rahmen der Reihe „Transformative Musik“

 der Kulturdialoge - Kirche in Altona

und im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Der Pianist, Komponist, Arrangeur und Autor von mehr als 300 Kompositionen Leon Gurvitch ist in Hamburg ansässig  und hat mit seinem im Jahre 2000 gegründeten Leon Gurvitch Jazz-Project ein Ensemble gefunden, mit dem er seine Idee vom europäischen Jazz und einer stilübergreifenden Weltmusik adäquat umsetzen kann. 

Die vier Ausnahmemusiker gastieren regelmässig auf großen renommierten Veranstaltungen wie den Jazzfestivals des NDR in Hamburg und den Leverkusener Jazztagen. Bei den Hamburger JazzTagen 2008 in der Fabrik präsentierte das Ensemble ein gemeinsames Programm mit dem berühmten New Yorker Klezmer- und Jazz-Trompeter Frank London. 

In seiner eigenständigen, meisterhaften Synthese von osteuropäischer Folklore, Klezmer und Einflüssen der modernen Improvisationskunst entwirft Leon Gurvitch ein neues Bild des zeitgenössischen Jazz in Europa. Die Hauptkirche St. Trinitatis Altona bietet mit ihrer wunderbaren Akustik und ihrem lichtdurchfluteten Raum einen besonderen Ort zur klanglichen und spirituellen Entfaltung dieser großen Musik.

Leon Gurvitch – Klavier, Komposition

Vladimir Karparov – Saxophon, Klarinette

Omar Rodriguez Calvo – Kontrabass

Dimitris Christides – Schlagzeug

 

 

 

19. Februar 2009:

„Anat Fort Trio“

Ein Konzert im Rahmen der Reihe „Transformative Musik“

der Kulturdialoge – Kirche in Altona  

 

Wenn derzeit von Piano-Trios die Rede ist, ist der Name Anat Fort nicht mehr wegzudenken. Die israelische Pianistin hat sich in den letzten Jahren mit ihrem einzigartigen Gespür für Melodie und Improvisation in sensiblem Zusammenspiel mit ihren Mitmusikern einen Ruf weit über New York hinaus erspielt. 

Anat Fort hat mit ihrem Album "A Long Story" bei ECM Records im letzten Jahr für großes Aufsehen gesorgt, auf dem sie als Leaderin unter anderem mit Paul Motian und Perry Robinson spielt. Die anschließende Europa-Tournee war ebenfalls ein großer Erfolg. Anat Fort wird nun mit ihrem New Yorker Trio (Gary Wang, Bass, und Roland Schneider, Drums) nach Deutschland kommen und am Donnerstag, 19. Februar, in der Hauptkirche St. Trinitatis Altona gastieren.

Roland Schneider ist dem Konzertpublikum der Altonaer Kulturdialoge schon bekannt als sensibler und hochkreativer Drummer des Gabriel Coburger Quartetts (Konzert am 8. Mai 2008). Anat Fort und Roland Schneider und trafen sich bereits während ihrer Studienzeit in den frühen Neunzigerjahren im Rahmen der Zusammenarbeit an verschiedenen Projekten. Anat Forts Repertoire an Eigenkompositionen ist seither ständig gewachsen. Als sie sich schließlich im Jahre 1999 dazu entschied, ein eigenes Klaviertrio zu gründen, fiel ihre natürliche Wahl auf Roland Schneider. 

Bassist Gary Wang, ein ständiger musikalischer Partner von Roland Schneider, wurde bald darauf in die Band aufgenommen. Und so präsentierte sich das Trio bereits bei seinen ersten gemeinsamen Auftritten bei ‘Deanna’s, einem Jazzclub auf der Lower East Side von Manhattan, als bereits hervorragend eingespielte Band. Bald darauf folgten prestigeträchtigere Auftritte in New York (‘Knitting Factory’), und Konzerte in bekannteren Clubs und Konzertsälen an der Ostküste der USA, in Kanada und in Israel.

So gastierte das Trio beim Montreal Jazz Festival, beim JVC Jazz Festival, im New York Symphony Space, NYC Blue Note Jazz Club, dem Israel Festival, im Opera House in Tel Aviv und vielen anderen namhaften Orten.

Im Jahr 2003 wurde eine Auftritt des Trios vom New Yorker Jazzmagazin ‘All About Jazz NY’ zur besten Performance des Jahres gekürt.

 

 

Obwohl alle drei Musiker schon häufig in Europa aufgetreten sind, standen sie noch nie gemeinsam auf einer europäischen Bühne. 2009 feiert die Band ihr zehnjähriges Jubiläum und wird nun endlich als Trio in Deutschland auftreten, um gleich im Anschluß neue Aufnahmen einzuspielen.

                                                                         

                                                     Weitere Informationen    http://anatfort.com/gigs/index.html

                                                  http://www.ecmrecords.com/Tours/index_date.php?year=2009&month=02

AUSWAHL AN KRITIKEN

“Anat Fort ist eine wahre Entdeckung. Die Pianistin hat ihre Einflüsse (Paul Bley, Cecil Taylor und Keith Jarrett) bereits verarbeitet und sich als Komponistin zu einer klaren eigenen Persönlichkeit entwickelt.“                                                            Francis Davis, Village Voice – Mai 2007

“Anat Fort gehört zu den elegantesten Musikern.” Aaron Howard, Jewish Herald Voice.com – March 2007

“Anat Fort ist eine wagemutige Pianistin und Komponistin, deren erfinderischer Umgang mit Komposition und Tempo auf den Aufgang eines großen Talentes hindeutet.” K. Leander Williams, Time Out New York                                                  

                                  

 

 

 

 

Rückblick: Hier finden Sie die Kulturdialogischen Veranstaltungen des Jahres 2008