Fluthilfe

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Fluthilfe

„Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen." In diesen Tagen fallen die physische und die existentiale Deutung dieses Verses vom Anfang des Psalms 69 besonders drastisch ineinander. Nach eineinhalb Jahren Corona nun auch noch Überschwemmungen mit über 170 Toten. Und obwohl wir in Hamburg festen Grund unter den Füßen haben, zerfließen auch hier die Gewissheiten der letzten 50 Jahre. Wer nahe am Wasser gebaut hat, braucht nicht an der Ahr zu stehen, um mit aufsteigender Nässe in den Augen zu fühlen: das ist keine Jahrhundertpandemie, das ist kein Jahrhunderthochwasser – das ist der lange angekündigte Anfang eines anderen Jahrhunderts mit seiner neuen Normalität. Ich suche festen Grund für meine Seele und lese am Ende des Psalms: „Gott wird Zion helfen und die Städte Judas bauen, dass man dort wohne und sie besitze. Und die Kinder seiner Knechte werden sie erben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben." (V. 36f.) Darauf wollen wir bauen und helfen; Häuser auf- und Seelen erbauen: Meine Frau Jana und ich verdoppeln Spenden, die eingehen auf das Konto der Gemeinde St. Trinitatis Altona (DE81 2005 0550 1037 2108 44 „Fluthilfe") bis zu einem Gesamtbetrag von 1.000€. Wir wollen damit die Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal unterstützen. Denen ist das Gemeindebüro in den Schlamm gespült worden und ihre beiden Kirchen sind in tiefe Wasser geraten, s.o. Jeder Betrag ist willkommen!

 

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Freitag, 24. September 2021
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