Sakramentale Impfung

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Sakramentale Impfung

Da guckt mit Mers schon das nächste gefährliche Virus um die Ecke, wenn man Herrn Drosten zuhört. Was, wenn die Pandemie nun zum Dauerzustand wird? Wie sich jetzt schon abzeichnet, verbreitet sich nicht nur das Corona-Virus. Auch Gereiztheit, Angst, Hass, gesellschaftliche Entsolidarisierungserscheinung, kurz: viel Böses geht in seinem Schatten viral. Wenn das Virus bleibt, ob als Corona, Mers oder sonst was, braucht es noch mehr als den Impfstoff aus dem Labor. Als Pastor hätte ich da die Taufe im Angebot, sozusagen als Grundimmunisierung zur Abwehr des Bösen und der Todesangst durch die Kräfte der Liebe und des Lebens. Sie wird direkt aus dem Himmel geliefert, Lieferengpässe sind nicht zu befürchten und sie hat das Zeug, Menschen lebenslang menschenfreundlich zu stimmen. Diese Grundimmunisierung verträgt gelegentliche bis wöchentliche Auffrischungen, vorzugsweise in der Darreichungsform Bort und Wein bei Abendmahl und Eucharistie. Gottes Liebe geht dabei durch den Magen direkt ins Blut, von da in den Geist und stärkt dessen Abwehrkräfte im Kampf gegen Egoismus, Lieblosigkeit und die alltägliche Gemeinheit, die sich immer wieder einnisten. Eine Impfdosis kostet, je nach Gemeinde, etwa eine Stunde Zeit am Sonntagmorgen. Nebenwirkungen sind zu erwarten: anderen freundlichen Menschen begegnen, gute Musik erleben, mit guten Gedanken den Zumutungen einer Pandemie begegnen – zu haben auch in der Impfstation St. Trinitatis Altona, jeden Sonntag, 10 Uhr.

 

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Freitag, 05. März 2021
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